Durch Zufall wurde die Wirkung von Magnesium in der Schwangerschaft entdeckt, als bei vorzeitigen Wehen Wadenkrämpfe mit Magnesium behandelt wurden und nicht nur die Wadenkrämpfe sistierten sondernauch die vorzeitigen Wehen merklich nachließen.
In einer Pilotstudie an der Universitäts-Frauenklinik Marburg konnte dieser Befund bestätigt werden.
Eine prospektiv randomisierte Doppelblindstudie bei 568 Frauen zeigte an Signifikanzen seltenere mütterliche Hospitalisationen, weniger vorzeitige Wehen, weniger Frühgeburten und seltenere Aufnahmen auf die neonatale Intensivstation. Auch wurden weniger Blutungen und weniger Cervixinsuffizienzen beobachtet. (Deutsche Übersetzung der Doppelblindstudie)
Auf der Suche nach möglichen Ursachen für ein Magnesiumdefizit konnte bei gesunden Schwangeren eine erhöhte Magnesiumausscheidung festgestellt werden.
Eine Einnahme von 3 x 5 mMol Magnesium über den Tag verteilt ist günstiger als eine einmalige Gabe.
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